Ein neues Wort für den Duden: „Work-Life-Sleep-Balance“

Allein in 2018 sind 5.000 neue Begriffe in den Duden, das berühmte Nachschlagewerk der deutschen Sprache, aufgenommen worden. Viele davon kommen aus dem Bereich der digitalen Medien, wie z.B. Klickzahl, liken, Selfie, Tablet und tindern. Diese spiegeln nicht nur den sprachlichen Wandel, sondern auch veränderte Lebensgewohnheiten wider. Bereits vor vielen Jahren hatte deshalb der Begriff Work-Life-Balance, der das ausgewogene Verhältnis von Beruf und Privatleben beschreibt, Einzug in den Duden gehalten. Wenn dieser Begriff jetzt um den Aspekt des Schlafs erweitert und zur „Work-Life-Sleep-Balance“ werden würde, trägt das dem gesellschaftlichen Trend zu einer neuen Wertschätzung von Gesundheit und Wellness bei.

Ikea Dudenbrief 01 IKEA Deutschland Geschäftsführer, Dennis Balslev, setzt sich engagiert für die Bedeutung des Schlafs ein.

Seit diesem Jahr engagiert sich IKEA Deutschland stark für das Thema Schlaf. Dies erklärt Dennis Balslev, Geschäftsführer von IKEA Deutschland, so: „Die Vision von IKEA ist es, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen. Besser zu schlafen ist ein wesentlicher Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden und verbessert den Alltag spürbar.“ IKEA hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema guter Schlaf stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Wir wollen eine gesellschaftliche Debatte anstoßen und Schlaf zu einem neuen, positiveren Image verhelfen.“

Deshalb hat Dennis sich jetzt auch mit einem Brief an die Duden-Redaktion gewandt: „Für eine wirklich gesunde Balance im Leben muss Schlaf als dritte, gleichberechtigte Säule neben Arbeit und Freizeit hinzukommen. Um die Wichtigkeit von Schlaf für Gesundheit und Wohlbefinden zu unterstreichen, muss der Begriff der Work-Life-Balance auf Work-Life-Sleep-Balance erweitert werden“, so Dennis Balslev. Der erweiterte Begriff beschreibt das harmonische Verhältnis von Arbeit, Freizeit und Schlaf.

Tatsache ist: Die Menschen in Deutschland schlafen heute zu wenig. Dies hat viele Gründe: In unserer multioptionalen Welt ist immer etwas zu tun, das uns wichtiger erscheint; wir schaffen es nicht abzuschalten und zur Ruhe zu kommen; wir halten Menschen, die wenig schlafen, für leistungsfähiger. Schlaf hat heute ein Imageproblem, wie auch eine repräsentative Umfrage im Auftrag von IKEA gezeigt hat.

Dabei ist Schlaf ein echtes Wundermittel und hat absolut positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. „Wenn Schlaf ein Medikament wäre, würde es ständig verordnet“, ist sich Dr. Guy Meadows, Schlafmediziner und Buchautor, sicher. „Ausreichend Schlaf beugt Herz-Kreislaufbeschwerden, Diabetes und vielen weiteren Krankheiten vor“, weiß er. Außerdem fördert ausreichend Schlaf unsere Konzentration und Kreativität. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass die Duden-Verantwortlichen den IKEA Appell erhören und so dabei helfen, Schlaf von seinem Imageprobleme zu befreien.