GUNRID schafft frische Luft in allen Räumen

„Ich geh mal frische Luft schnappen“ – wenn ich das sage, heißt das in der Regel, dass mir die Raumluft stickig und verbraucht vorkommt. Dann gibt es genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich reiße alle Fenster auf und lüfte kräftig durch (was gerade im Winter nicht alle Zimmergenossen toll finden) oder ich gehe nach draußen und atme tief durch.

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Meine beiden Alternativlösungen bedingen allerdings, dass die Luft draußen wirklich besser ist als drinnen. Das gilt hierzulande sicher auch für die meisten Regionen. Betrachtet man die Sache aber weltweit, sieht das schon anders aus: Luftverschmutzung ist ein globales Thema, was besonders in Großstädten problematisch ist. Gemäß der WHO atmen rund 90% der Menschen weltweit verschmutzte Luft ein, was pro Jahr acht Millionen Todesfälle verursacht. IKEA hat sich verpflichtet, durch aktive Reduzierung von Luftschadstoffen einen Beitrag zu einer Welt mit sauberer Luft zu leisten und den Menschen die Möglichkeit zu bieten, die Luft in ihren vier Wänden zu reinigen.


Dazu bringt IKEA in 2020 die GUNRID Luftreinigungsgardine auf den Markt. Mit ihr wird es möglich sein, häufig auftretende Luftschadstoffe in Innenräumen zu reduzieren. Dank einer Oberflächenbehandlung auf Mineralienbasis ist die neue IKEA Gardine in der Lage, Luftschadstoffe abzubauen, wenn sie mit Licht in Kontakt kommt.

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Bei der Gardine kommt eine einzigartige Technologie zum Einsatz, die in den vergangenen Jahren von IKEA zusammen mit Universitäten in Europa und Asien sowie IKEA Lieferanten und Wegbereitern entwickelt wurde. Sie funktioniert ähnlich wie die Fotosynthese in der Natur. Der Vorgang wird durch Licht im Freien oder in Innenräumen aktiviert. „GUNRID ist das erste Produkt, das diese Technologie nutzt. Diese Entwicklung verschafft uns Möglichkeiten, diese zukünftig auch bei anderen Textilien anzuwenden“, erklärt Lena Pripp-Kovac, Leiterin von Sustainability bei der Inter IKEA Gruppe.


„Für mich ist es wichtig, an Produkten zu arbeiten, die tatsächliche Probleme lösen und für die Menschen von Bedeutung sind. Überall in den vier Wänden werden Textilien verwendet und durch die Möglichkeit, mithilfe einer Gardine die Luft zu reinigen, bieten wir eine erschwingliche, platzsparende Luftreinigungslösung, die außerdem das Zuhause verschönert“, so Mauricio Affonso, Produktentwickler bei IKEA Range & Supply.

Seit vielen Jahren ist IKEA dabei, seine eigenen Tätigkeiten so zu verändern, dass damit in Verbindung stehende Luftverschmutzung reduziert wird. Letztes Jahr führte IKEA die „Better Air Now!”-Initiative ein, durch die Reisstroh – das sind Überreste aus der Reisernte, die herkömmlicherweise verbrannt werden und so stark zur allgemeinen Luftverschmutzung beitragen – in eine erneuerbare Materialquelle für IKEA Produkte verwandelt werden soll. IKEA setzt sich außerdem dafür ein, bis 2030 klimapositiv zu werden, indem unsere gesamte Klimabilanz um durchschnittlich 70% pro Produkt gesenkt wird (im Vergleich zu 2016).

„Wir wissen, dass es nicht nur eine Lösung gibt, um das Problem Luftverschmutzung zu lösen. Wir arbeiten langfristig an einer positiven Veränderung, um es den Menschen zu ermöglichen, gesünder und nachhaltiger zu leben“, sagt Lena Pripp-Kovac.

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Hier finden sich weitere Informationen über die Arbeit von IKEA in Bezug auf Nachhaltigkeit und Luftverschmutzung:


IKEA „People & Planet Positive“-Strategie

IKEA Saubere-Luft-Studie