Kinder kinderleicht stark machen

SAGOSKATT Stofftiere entspringen der Fantasie von Kindern und helfen anderen Kindern, einen besseren Start in das Leben zu bekommen. Wie diese kuscheligen Gefährten in Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen für Wirkung sorgen, erklärt Kai Hartmann aus dem Sustainability-Team von IKEA in einem Interview.

Ikea Cb Save The Children Sagoskatt 4 Von der Zeichnung zum Stofftier – die SAGOSKATT Kollektion macht es möglich.

Stofftiere gehören seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken für Kinder. Was macht sie so besonders?

Stofftiere sind für Kinder lebendige Gefährten. So wie in Bill Wattersons Comicserie „Calvin & Hobbes“ ist der Plüschtiger Hobbes für den kleinen Calvin Gesprächspartner, Trostspender und Kraftquelle. Während in Calvins Phantasie Hobbes lebendig ist, ein wahrer Verbündeter auch bei seinen Streichen, sehen die Erwachsenen nur ein lebloses Stofftier. Bei der SAGOSKATT Kollektion ist das besonders deutlich: die Entwürfe stammen von Kindern, die beim jährlichen IKEA Family Malwettbewerb mitgemacht haben. Daher sehen sie so ungewöhnlich für uns Erwachsene aus.

Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes schreibt fest, dass Kinder ein Recht auf Spielen haben. Kinder haben auch ein Recht auf Bildung. Wie kommen da Stofftiere ins Spiel?

Ganz konkret über das Projekt „Kinderleicht – Kinderstark“ von Save the Children. Denn die Erlöse aus dem Verkauf der SAGOSKATT Stofftier-Kollektion gehen vollständig an Save the Children, um dieses Programm zu fördern. In Deutschland gibt es viele Kinder, die in belastenden Situationen aufwachsen. Das heißt in einem Umfeld, wo Ausgrenzung, Gewalt und mangelnde Unterstützung an der Tagesordnung sind. Sie drohen zu sogenannten Bildungsverlierern zu werden. Lehrer*innen und Erzieher*innen stoßen an ihre Grenzen, diesen Kindern einen guten Einstieg in ihr Bildungsleben zu ermöglichen. Genau da setzt das Programm von Save the Children an. Damit sich Kinder mit ihren Sorgen und Problemen vor allem den Erwachsenen anvertrauen können und sie nicht nur Stofftiere als ihre Gesprächspartner haben.

Ikea Cb Save The Children Sagoskatt 1 Vor Ort, um zu helfen: An Schulen und Kitas werden die pädagogischen Fachkräfte geschult. © Save the Children Marei von Götz

Wie kann ich mir das vorstellen?

Expert*innen gehen in die Einrichtungen wie Kitas und Grundschulen und arbeiten vor Ort direkt mit den pädagogischen Fachkräften. In verschiedenen Modulen lernen sie, Anzeichen von Stressbelastung bei Kindern besser zu erkennen, welche Verhaltensweisen daraus resultieren und wie sie professionell darauf reagieren können. So bekommen diese Kinder eine Chance, denn zu oft setzt sonst ein Kreislauf an Stigmatisierung und Benachteiligung ein, wenn nicht schon früh Unterstützungsmöglichkeiten greifen. Das Programm wird unterstützt aus den Erlösen der SAGOSKATT Kollektion, die in Deutschland zu 100 Prozent an Save the Children gehen.

Ikea Cb Save The Children Sagoskatt 6 100 Prozent der Erlöse aus der SAGOSKATT Kollektion gehen in Deutschland an Save the Children.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit von IKEA und Save the Children bei diesem Thema?

Das Ziel von „Kinderleicht – Kinderstark“ ist es, Kindern ein Umfeld zu schaffen, in dem sie besser lernen und aufwachsen können. Das Fundament von IKEA ist eine humanistische und holistische Vision: den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen. Damit übernehmen wir auch unsere Verantwortung für die Gesellschaft, in der wir tätig sind. Mit Save the Children verbinden uns neben diesen Werten mehr als 25 Jahre gemeinsame Arbeit. Save the Children bringt sein ganzes Fachwissen und Netzwerk ein, damit wir das Programm in derzeit zwölf Einrichtungen in Berlin, Brandenburg und NRW umsetzen können. Wir wollen so gemeinsam zeigen, dass es kinderleicht ist, Kinder stark zu machen.

Und wenn ich jetzt mehr wissen will?

Dann empfehle ich die Website kinderleicht-kinderstark.de, auf der Save the Children mehr Informationen und Hintergründe bereitstellt.

Ikea Cb Save The Children Sagoskatt 2 Stofftiere sind für Kinder oft lebendige Gefährten – sie sollten allerdings nicht die einzigen Ansprechpartner für Probleme sein.