Gastbeitrag – Eingerichtet mit Lagom

Credit: Sabrina Felizitas

Mein Name ist Sabrina, ich bin 29 Jahre alt und habe seit drei Jahren einen Instagram Account, auf dem ich über alles schreibe, was mich interessiert. Ganz besonders Lifestyle und Interior Themen.
Ich wohne in einer 75qm Wohnung, die ich liebe einzurichten und immer mal wieder um dekoriere.

Meine Wohnung ist ein Bereich, den ich immer wieder gerne umgestalte. Und auch wenn ich öfter mal etwas Neues ausprobiere, bleibe ich dem Lagomstil treu.
Durch meine Reisen in die skandinavischen Länder wurde ich sehr geprägt, was auch meinen Einrichtungsstil betrifft. Ich war immer fasziniert, wie die Skandinavier ihre Wohnungen sowohl gemütlich als auch funktional einrichten. Als die Lagom Welle auch nach Deutschland kam, wusste ich, dass ich einiges davon in meinen Alltag und meine Einrichtung integrieren wollte.

Lagom Gastbeitrag Sabrina Felizitas 05 Credit: Sabrina Felizitas

Lagom bedeutet so viel wie „nicht zu viel, nicht zu wenig, sondern gerade recht“, es ist der Mix zwischen Gemütlichkeit und Funktionalität, der sich so herrlich ergänzt. Dies wollte ich so gut es geht in die Tat umsetzten und habe viele Dinge, die für mich nicht mehr funktional oder einladend wirkten verschenkt oder verkauft, dadurch entstanden Freiräume, ohne dass es leer oder zu minimalistisch wirkt.


Da ich meine Wohnung in neutralen Farben gestrichen habe, wirken alle Räume hell und groß. In meinem Wohnzimmer habe ich eine Wand in ihren Rohzustand versetzt, dies gibt dem Raum einen natürlichen Charme. Zudem ist es ein sehr schöner Hingucker und alle meine Freunde waren sofort begeistert. Dieser natürliche Zustand der Wand brachte dem Zimmer seinen ganz gewissen Reiz. Ein Zuhause muss nicht wie in einem Katalog aussehen, jeder soll sich wohlfühlen und das Gefühl haben, nach Hause zu kommen.

Lagom Gastbeitrag Sabrina Felizitas 07 Credit: Sabrina Felizitas

Daher kombiniere ich zu meinen doch eher schlichten Möbeln ohne viele Schnörkel gerne Stücke vom Flohmarkt. Diese erzeugen Spannung und sind zudem nachhaltiger, als sich immer wieder neue Dinge anzuschaffen. Manchmal entdeckt man wirkliche Schätze – so wie ich einige Jahre bevor ich in meine jetzige Wohnung gezogen bin: Ich entdeckte durch Zufall im Keller meiner Oma einen alten Clubsessel meiner Uroma und habe ihn neu aufarbeiten lassen. Ich entschied mich dazu, diesen Sessel in einem hellen Blau zu beziehen. Er ist jetzt der Farbtupfer in meinem sehr schlicht gehaltenen Schlafzimmer.

Ich arbeite mit vielen Naturmaterialien wie Leinen, Holz und Glas, was schöne Lichtpunkte ergibt. Außerdem liebe ich es, mit Kerzen zu gestalten. Diese bringen auch herrliches Licht in der dunklen Jahreszeit. Viele kleine Lichtquellen sind zudem viel einladender als eine große Deckenleuchte. Bei der Umgestaltung meines Büros habe ich jetzt auch Naturhölzer und viele Naturtöne miteingebracht und es ist ein gemütlicher Raum geworden, der mich beim Arbeiten fast unterstützt, möchte ich sagen.
Ich glaube, dieser Einrichtungsstil ist ein bisschen Lebensgefühl.

Lagom Gastbeitrag Sabrina Felizitas 06 Credit: Sabrina Felizitas