Mit Meditation und Achtsamkeit besser schlafen – Gewinnspiel

Dank Kopfhörern konnten Teilnehmer direkt vor Ort meditieren. © Dirk Hasskarl

Anlässlich der ersten Work-Life-Sleep-Balance-Konferenz in Berlin haben wir mit Experten aus verschiedenen Bereichen über das Thema Schlaf gesprochen. Eine davon ist Miriam Junge, die in Deutschland als Botschafterin für die Headspace-App tätig ist. Sie lud unsere Gäste nicht nur dazu ein, Meditation selbst direkt vor Ort auszuprobieren, sondern erklärte in ihrem Vortrag „Kleine Schritte, große Wirkung“, wie man mit Achtsamkeit und Meditation seine Work-Life-Sleep-Balance verbessert.

Ikea Cb Junge 2 Während zehnminütiger Meditationssessions konnten Gäste die Headspace-App selbst testen. © Dirk Hasskarl

Liebe Miriam, erzähle uns doch ein bisschen von dir und deiner Arbeit.

Ich bin Psychologin und Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und arbeite zudem als Coach. Gerade schreibe ich ein Buch über „Micro Habits“, also kleine Schritte und minimale Veränderungen, die aber eine große Wirkung haben und für maximale Zufriedenheit sorgen. Auch dafür beschäftige ich mich viel mit dem Thema Schlaf und wie man gut in den Tag startet. Seit zwei Jahren bin ich außerdem Botschafterin für die Achtsamkeits- und Meditations-App Headspace in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wie würdest du dein Verhältnis zum Schlaf beschreiben?


Ich konnte zum Glück schon immer gut schlafen – habe aber auch ganz klare Rituale und Routinen. Das bedeutet, dass ich auch mal bewusst abends Termine absage. Wenn ich zum Beispiel merke, dass ich nicht mehr präsent bin oder einfach Ruhe brauche, weil ich am nächsten Tag wichtige Termine habe. Denn ich weiß, wie sich Stress auf den Schlaf auswirkt. Meine Routinen sind, dass ich ab 22 Uhr das Smartphone weglege und kein Fernsehen im Bett schaue – diese Zeit ist wirklich nur zum Schlafen da. Ich esse spät abends nichts mehr und trinke ab 15 Uhr auch keinen Kaffee mehr. Wenn ich doch mal nachts aufwache und die Gedanken kreisen, sage ich mir bewusst, dass die Probleme in diesem Moment nicht zu lösen sind und dann schlafe ich auch schneller wieder ein. Am Morgen habe ich gemerkt, dass der direkte Griff zum Smartphone mir nicht guttut. Deshalb musste es zunächst ins Badezimmer wandern und darf jetzt nur als Wecker wieder neben dem Bett liegen – aber der Flugmodus wird erst 15 Minuten nach dem Aufstehen ausgeschaltet.

Ikea Cb Junge 6 Viele Journalisten und Influencer nahmen an der ersten IKEA Work-Life-Sleep-Balance-Konferenz in Berlin teil. © Dirk Hasskarl

Erlebst du es in deiner Arbeit oft, dass Menschen Probleme mit dem Einschlafen beziehungsweise ein schwieriges Verhältnis zum Schlaf generell haben? Und welche Tipps gibst du ihnen?

Auf jeden Fall – allerdings wird ihnen oft erst bei der direkten Frage nach ihrem Schlafverhalten bewusst, dass sie schlecht schlafen. Dabei ist es ein so wichtiges Thema und den Menschen wird dann erst klar, wie groß der Zusammenhang zwischen Schlaf und Zufriedenheit ist. Meist sind emotionaler Stress und Belastung ein Auslöser und schlechter Schlaf ein erstes Symptom von Überarbeitung und Problemen. Rituale und Regeln können da helfen – nicht umsonst lesen wir Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Und nicht nur Kindern – auch Erwachsenen hilft das sehr. Beispielsweise noch entspannt einen Tee trinken, eine kurze Meditation oder auch ein kleiner Spaziergang. Einfach etwas, was ich den Tag über nicht gemacht habe, um runterzukommen und sich auf den Schlaf vorzubereiten.

Wie können wir entspannter und stressfreier unseren Alltag bewältigen?

Wir leben in einer Welt, in der sich Arbeit und Freizeit immer mehr vermischen. Viele Menschen lieben ihren Job und finden daher die Vermischung gar nicht schlimm. Aber auch hier geht es darum, achtsam mit sich zu sein und regelmäßig Pausen zu machen: Merke ich, was mir nicht guttut? Denn nur dann kann ich es gegen etwas Positives austauschen. Gönne ich mir genügend Erholung, trinke ich regelmäßig und höre ich auf meinen Körper? All das hilft dabei, entspannter zu sein und somit auch besser zu schlafen.

Ikea Cb Junge 7 Miriam Junge während ihres Vortrags „Kleine Schritte, große Wirkung“. © Dirk Hasskarl

Was ist das Besondere an der Meditation?

Wichtig ist zu wissen, dass jeder meditieren kann, wann, wo und wie lange er möchte. Das kann im Gehen sein, liegend, zwei oder zwanzig Minuten dauern. Es geht allein darum, bei sich zu sein und wahrzunehmen, was gerade ist. Auf den eigenen Atem achten, runterfahren – fünf tiefe Atemzüge können schon helfen – und das ist schon meditieren! Bei Headspace gibt es zum Beispiel einen Body-Scan oder auch 50-Sekunden-Meditationen. Und Meditation geht nicht nur mit geschlossenen Augen: Bei einem Spaziergang darauf zu achten welche Farbe die Kleidung der Menschen hat, an denen ich gerade vorbeilaufe – auch das ist Meditation und Achtsamkeit, denn du fokussierst dich in diesem Moment auf etwas.

Vielen Menschen fällt es schwer, nach einem stressigen Tag abzuschalten und einzuschlafen – an Meditation ist dabei schon gar nicht zu denken: Welchen Rat kannst du ihnen geben?

Sich bewusst darüber werden, dass vielleicht die meisten Probleme, mit denen wir uns in diesem Moment konfrontiert fühlen oder die uns beschäftigen, gar keine Probleme sind oder auch gerade nicht gelöst werden können. Sich selbst fragen: Ist das Problem jetzt da und kann ich es aktuell lösen? Und wenn ich im Bett liege und einschlafen möchte, geht das meist eh nicht, so dass wir versuchen sollten, uns dies bewusst zu machen.

Du bist außerdem Verhaltenstherapeutin: Hast du Verhaltenstipps, die Menschen konkret in ihrem Alltag anwenden können?

Stress schaffen wir uns oft selbst und reagieren im ersten Moment emotional. Diese Gefühle können wir oft nicht beschreiben, aber sie drücken unsere Stimmung. Durch Meditation können wir Abstand von den Gefühlen nehmen und Stress wird dadurch reduziert. Durch die Konzentration auf unseren Atem und größeren Abstand zu unseren Gefühlen, sie quasi von außen betrachten, lernen wir besser damit umzugehen. Meditation muss man lernen, aber wenn wir es regelmäßig machen, fällt es uns sehr viel leichter, Stress zu vermeiden und zufriedener zu werden. So entwickeln wir Routinen und das trägt letztendlich zu einer besseren Work-Life-Sleep-Balance bei.

Ikea Cb Junge 3 Entspannen, zur Ruhe kommen und mit neuer Energie durchstarten – Meditation kann dabei helfen! © Dirk Hasskarl

Gewinne einen Probemonat bei Headspace!

Du möchtest auch deine Work-Life-Sleep-Balance verbessern? Hinterlasse uns einen Kommentar, wie du dich vom Alltagsstress entspannst, und gewinne mit etwas Glück einen Probemonat für die Achtsamkeits- und Meditations-App Headspace. Insgesamt zehn Gewinner werden ausgelost. Das Gewinnspiel endet am 26. August um 23:59 Uhr. Viel Glück!



Teilnahmebedingungen Blog-Gewinnspiel

Mitmachen kann jeder. Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten teilnehmen. Nur Einträge, die vor dem Teilnahmeschluss abgegeben werden, werden berücksichtigt. IKEA übernimmt keine Verantwortung für fehlende, verspätete oder an falscher Stelle abgegebene Einträge. Ein Eintrag wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse angegeben wurde. Eine Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird per Zufallsauswahl bestimmt und unter der angegebenen E-Mail-Adresse informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Preise können nicht bar ausgezahlt werden. Kommentare ganz ohne Namen werden nicht mitgezählt. Das Gewinnspiel gilt nur für User aus Deutschland.