Zweiter Halt der „Roomsetting“-Tour in Walldorf

Heute stellen wir euch auf unserer Reise durch die IKEA Roomsettings ein ganzes „Home“ vor, wie es in IKEA Sprache heißt. Ein Home stellt eine ganze Wohnung dar. In jedem Einrichtungshaus bei IKEA gibt es neben den Roomsettings in der Regel auch drei Homes in unterschiedlichen Größen, die von unseren Interior Designern liebevoll geplant und eingerichtet werden. Jessi aus Walldorf durfte gemeinsam mit ihrer Kollegin Barbara eines dieser Homes gestalten. Auf nur 35 Quadratmeter haben sie eine tolle Wohnung geschaffen, bei der es an nichts mangelt und ich hätte zu meiner Studentenzeit liebend gerne dort gewohnt.

Ikea Cb Roomsetting Walldorf 5 V02 Interior Designerin Jessi gestaltete gemeinsam mit ihrer Kollegin Barbara ein ganzes Home.

Was ist das Besondere an diesem Roomsetting, abgesehen davon, dass es eine ganze Wohnung ist?

Es gibt viele Punkte, die das Home für mich so besonders machen. Zum einen hat die gesamte Wohnung kaum Wände, und dennoch mussten wir versuchen, auf dem begrenzten Platz möglichst viel Stauraum zu schaffen. Es gibt viele clevere und versteckte Stauraum-Lösungen zu entdecken, die dem Leben auf kleinstem Raum Ordnung verleihen. Wir haben in dem Home eine komplette Wand aus Küchenschränken gebaut. Das zeigt unseren Kunden, dass eine Küche ganz flexibel eingesetzt werden kann. Hier zum Beispiel ist sie Aufbewahrung für Küchenutensilien, aber auch für Bürobedarf, Studienunterlagen und im Schlafbereich für Handtücher, Bettwäsche und viele andere Dinge. Sogar zu einer Sitzbank haben wir Küchenschränke umgebaut, um noch mehr Stauraum zu schaffen.

Hat dein Home ein bestimmtes Thema und wenn ja, welches?

Das Thema dieses Homes ist ganz klar „Small Space Living“, also Leben auf kleinstem Raum.

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Welche Ideen und mögliche Verbesserungen können Kunden von eurem Home mitnehmen?

Wir leben in einer sich verändernden Gesellschaft. Es gibt immer mehr Menschen, die alleine leben oder einen zweiten Wohnsitz haben. Besonders in einem Zweitwohnsitz, aber auch generell geht der Trend hin zum Minimalismus. Diesen Trend haben wir in unserem Home dargestellt. Wir wollten unseren Kunden zeigen, wie man mit dieser Art des Wohnens vielleicht auch Kosten einsparen kann. Auch das Thema Smart Home greifen wir auf. Wir haben Bewegungsmelder im Bereich des Kleiderschrankes angebracht und als Deckenbeleuchtung Lichtpaneele gewählt, diese können per Fernbedienung oder App von überall aus gesteuert werden. Hier geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, das System kennenzulernen und auszuprobieren.

Welche Geschichte steckt hinter dem Home? Wer wohnt hier?

Für mich wohnt hier der „Bro-Grammer“ Felix. Er ist 27 Jahre alt, aufgeschlossener Single und studiert in Heidelberg. Mit zwei Freunden hat er ein kleines Start-up-Unternehmen gegründet, bei welchem er die Webseite betreut. Weitere Interessen sind Comics (unschwer an den Figuren zu erkennen), Basketball und Craftbier, aber auch Architektur und Design interessieren ihn.

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Was hast du als größte Herausforderung bei diesem Home angesehen?

Eine Herausforderung war ganz klar dem Raum Struktur zu verleihen, obwohl er kaum Wände hatte. Wir haben das mithilfe einer Schiebetür gelöst. So können der Schlafbereich und das Badezimmer vom Rest des Raumes getrennt werden, es kann aber auch offen genutzt werden.

Was kannst du mir zu den Farben erzählen, die du im Home verwendet hast?

Wir greifen in dem Home den skandinavisch-modernen Stil auf: Helle Farben, um den Raum größer wirken zu lassen, eine Farbe als Farbakzent und etwas Holz. Da der Bewohner sehr technikaffin ist, haben wir uns beim Farbakzent für Blau als Farbe der Technik entschieden.

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Was ist an dem Home besonders wichtig?

Wir wollten mit diesem Home zeigen, dass man auch mal über den Tellerrand hinaus denken kann. Wir haben verschiedene Systeme miteinander kombiniert, um den geringen Platz möglichst effektiv zu nutzen: die verschiedenen Haken, Klemmen, Gummibänder und Behälter des SKÅDIS Systems, die die Wände des Homes schmücken, kombiniert mit Bilderleisten, um Dekoratives präsentieren zu können. Dazu noch geschlossene Aufbewahrungslösungen, um auch mit den Dingen, die man nicht immerzu sehen möchte, Ordnung halten zu können.

Was würdest du als das Herzstück des Homes bezeichnen?

Da die Wohnung für eine Couch und einen Esstisch dann doch zu klein ist, haben wir uns für einen Esstisch entschieden und diesen zum zentralen Punkt gemacht. Hier schaut unser Bewohner Sport mit seinen Freunden, es wird gegessen und auch gelernt. Darüber hinaus würde ich aber auch sagen, dass die Küchenzeile, die als Raumteiler dient und ein echtes Stauraumwunder ist, ein Herzstück des Homes ist.