Slow Christmas – ganz entspanntes Weihnachtsessen

Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Mit Adventskaffees, Besuchen auf dem Weihnachtsmarkt oder Aufführungen in Kindergärten oder Schulen verbringe ich ganz gemütlich, herzlich und entspannt die Vorweihnachtszeit. Die besinnliche, entspannte Zeit endet bei vielen leider abrupt einige Tage vor den Feiertagen, weil sie sich mit den Vorbereitungen zum geplanten, oft opulenten und ambitioniertem Weihnachtsessen stressen.

Ikea Slow Christmas Menue 2

Dass es auch ganz anders geht, nämlich langsam, gemütlich und mit wenigen Zutaten, die am Ende aber ein spannendes Menü hervorbringen, möchte ich euch in Zusammenarbeit mit IKEA und der Idee von Slow Christmas zeigen. Das wirklich Tolle an meinem Menü ist, dass es nach viel Aufwand und ebenso vielen und komplizierten Arbeitsschritten aussieht, es tatsächlich aber ganz einfach ist. Denn viele Arbeitsschritte für das Weihnachtsessen können bereits am Vortag erledigt bzw. vorbereitet werden. So müsst ihr später, wenn die Gäste da sind, nicht die gesamte Zeit in der Küche verbringen, sondern habt Zeit und Ruhe für den Besuch.

Ihr werdet staunen, wie unkompliziert das Menü ist. Am Ende sieht es nicht nur großartig aus, es schmeckt auch ganz hervorragend, so dass eure Gäste denken werden, ihr hättet Tage in der Küche gestanden. Außerdem gebe ich euch viele Tipps, wie ihr noch mehr Zeit einsparen könnt, ohne dabei an Geschmack oder Optik zu verlieren.

♥ Vorspeise: französische Zwiebelsuppe mit Blätterteig-Schneeflocken

♥ Hauptgang: mit Orangen, Preiselbeeren, Honig und Gewürzen glasierter Weihnachtsschinken mit Rosenkohl aus dem Ofen und Kartoffelstampf mit geröstetem Knoblauch, Walnuss-Honig-Butter und Salbei

♥ Dessert: KAFFEREP Schokoladenkuchen mit winterlichem Marzipan-Tannenwald

♥ Nachmittagskaffee: kleine Naschereien aus dem Schwedenshop wie KAFFEREP Haferkugeln mit Kokos, KAFFEREP Konfekt-Punschrolle und KAFFEREP Haferkekse, ohne Zucker

Klingt alles toll, oder?

Und wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist es das auch. Dabei ist die Zubereitung easy, und sogar die Kinder können mithelfen. So ist bereits bei der Vorbereitung Familienzeit angesagt!

Alle Rezepte sind für vier Personen berechnet, für mehr Gäste müsst ihr es einfach hochrechnen.

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Vorspeise: Zwiebelsuppe

Suppe
1 kg helle Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 EL Butter oder Öl
30 g brauner Rohrzucker
1 EL Weizenmehl
1 Lorbeerblatt, 2 Nelken, schwarzer Pfeffer, Meersalz, frischer Thymian, 1/2 TL gem. Anis, einige Chiliflocken
1,5 Liter Rinder-Bouillon

Blätterteig-Schneeflocken
1 Paket tiefgefrorene Blätterteigscheiben
1 Ei + 2 EL Milch, verquirlt
70 bis 90 g geriebenen Le Gruyère

Tipp: Die Suppe kann am Tag vor dem Weihnachtsessen zubereitet und am nächsten Tag aufgewärmt werden. Den Unterschied bemerkt niemand. Und ehrlich gesagt, so schmeckt sie mir persönlich fast noch besser. Die Schneeflocken herzustellen macht den Kindern viel Spaß.

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1. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in ca. 0,5 bis 0,7 cm dicke Scheiben schneiden – wer eine Küchenmaschine oder einen Hobel hat, kann diesen Arbeitsschritt so deutlich beschleunigen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken.

2. In einem großen Topf das Fett erhitzen und die Zwiebeln unter Rühren etwa 10 bis 15 Minuten bei hoher Hitze karamellisieren lassen (sie sollten keine allzu starke Farbe bekommen). Den Knoblauch, die Gewürze, den Balsamico und den Zucker dazugeben und ca. 2 Minuten weiter rühren. Mit Mehl bestäuben, umrühren und mit Bouillon ablöschen. Weitere 15 Minuten köcheln lassen.

3. Für die Schneeflocken den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den aufgetauten Blätterteig ausstechen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit verquirltem Ei bestreichen und eventuell mit etwas Salz bestreuen. Im Ofen ca. 15 Minuten gold-braun knusprig backen. Kurz vor dem Servieren den geriebenen Käse auf die Suppe streuen und den Topf für 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) überbacken. Mit frischem Thymian bestreuen.

Tipp: Wenn ihr die Suppe am Vortag zubereitet habt, müsst ihr sie unbedingt vor dem Überbacken im Ofen einmal auf der Herdplatte aufkochen lassen.

Ihr könnt die Suppe und die Schneeflocken zeitgleich in den Ofen geben. Eventuell verlängert sich dann die Backzeit um ein paar Minuten.

Hauptspeise: Weihnachtsschinken mit Orangen-Preiselbeer-Gewürz-Glasur

Der Braten ist absolut gelingsicher und macht sich mehr oder weniger alleine. In der Vorweihnachtszeit gibt es im Schwedenshop bei IKEA tiefgefroren Julschinken. Ihr könnt aber natürlich auch einen Schinkenbraten von eurem Metzger verwenden.

Tipp: Die Glasur kann bereits einige Tage vorher zubereitet werden und luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf ihren Einsatz warten. Die kandierten Walnüsse können ebenfalls vorab zubereitet werden, und auch die Kartoffeln dürfen bereits einen Tag vorher geschält und im Kühlschrank in Wasser (sie müssen bedeckt sein) aufbewahrt werden.

Ich empfehle euch, um den Stresslevel noch weiter zu reduzieren, den Kartoffelstampf auch einen Tag vorm Weihnachtsessen komplett zuzubereiten. Hierfür könnt ihr den Knoblauch in einer beschichteten Pfanne mit einem Klacks Butter anrösten. Er schmeckt am nächsten Tag noch etwas besser, da er gut durchgezogen ist. Ihr braucht ihn dann nur wieder erwärmen und die geschmolzene Butter und die vorbereiteten Walnüsse frisch dazugeben.

Wer sich noch mehr Zeit und Arbeit sparen möchte, kann guten Gewissens auf tiefgefrorenen Rosenkohl zurückgreifen. Dieser schmeckt super und ist bereits geputzt.

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Zutaten
ca. 1,2 kg Schinkenbraten mit Kruste
3 bis 4 kleine, mürbe Äpfel

Glasur
3 volle EL Honig
60 g brauner Zucker (s.o. Suppe)
1/2 TL Lebkuchengewürz
Chiliflocken, Salz und Pfeffer
1/2 TL Orangenschalen-Aroma
5 EL Preiselbeerzubereitung
200 ml Apfel-Cidre

Rosenkohl
750 g Rosenkohl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
20 g Butterflöckchen
50 ml Wasser

Kartoffelstampf mit geröstetem Knoblauch
1,3 kg Kartoffeln
230 ml Sahne
Muskatnuss, Meersalz, Pfeffer
30 g Butter
1 Knoblauchzehe, halbiert
50 g Le Gruyère
Handvoll Walnüsse
2 EL Honig
1 TL Butter
etwas Salz
80 g Walnuss-Honig-Butter

1. Die Zutaten für die Glasur in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. 5 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln. Den Braten abspülen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ein langes Stück Alufolie (doppelt) nehmen und den Braten daraufsetzen. Das Fett kreuzförmig einschneiden.

Die Folie an den Seiten hochklappen. Mit einem Pinsel gut die Hälfte der Glasur auf den Braten streichen. Thymian und Rosmarinzweige verteilen. Die Alufolie um den Braten legen und verschließen. In die Pfanne setzen und in den mit 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen schieben. Für 60 Minuten backen.

2. In der Zwischenzeit den Rosenkohl vorbereiten. Die Stiele kürzen und die äußeren Blätter entfernen, waschen und den Strunk jeweils mit einem Kreuzschnitt versehen (so gart er besser). 7 Minuten vorkochen.

Die Kartoffeln schälen, in grobe, gleichmäßige Würfel schneiden. Den Knoblauch mit einem horizontalen Schnitt halbieren. Die Äpfel waschen, halbieren oder vierteln und entkernen.

3. Nach 60 Minuten den Braten aus dem Ofen nehmen, die Alufolie vorsichtig öffnen. Die Äpfel in die Alufolie um den Braten verteilen. Den Braten mit der restlichen Glasur bestreichen. Knoblauch mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne legen. Darauf den Rosenkohl mit den Butterflöckchen links und rechts neben den Braten in die Pfanne geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und das Wasser in die Pfanne (nicht in die Alufolie) gießen. Den Braten und den Rosenkohl locker mit Folie abdecken, und die Pfanne für weitere 20 Minuten in den Ofen schieben. Die Folie abnehmen und bei 250 Grad weiter ca. 15 Minuten garen, bis der Braten knusprig gebacken ist.

Die Walnüsse grob hacken und in einer beschichteten Pfanne leicht rösten. 1 TL Butter und den Honig dazugeben. Kurz unter Rühren bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen, mit etwas Salz bestreuen, aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.

4. Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Die Sahne zum Kochen bringen. Den gerösteten Knoblauch aus der Pfanne bei dem Rosenkohl nehmen, die weichen Zehen herausdrücken und mit einer Gabel fein zerdrücken. Die Kartoffeln abgießen und in dem offenen Topf einen Moment ausdampfen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dabei dürfen gerne einige etwas gröbere Stücke übrigleiben. Die heiße Sahne dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Den Knoblauch und den Käse unterrühren. Die Walnuss-Butter dazugeben und zu einem cremigen Kartoffelstampf arbeiten. Den Deckel auf den Topf setzen und Topf warm stellen. 3 bis 4 EL Walnuss-Butter mit einigen Salbeiblättern schmelzen.

5. Den Braten aus der Pfanne nehmen und in Scheiben schneiden. Auf die Kartoffeln die geschmolzene Butter und die Walnüsse geben. Mit dem Rosenkohl und den Äpfeln zusammen servieren.

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Dessert- und Kaffeezeit: pimp your schwedischen Schokoladenkuchen und schwedische Leckereien

Tipp: Ein richtig schnelles, leckeres und zugleich optisch weihnachtliches Dessert ist im Nullkommanichts gezaubert. Ihr müsst dafür nur einen fertigen Schokoladenkuchen und eine Packung Marzipan aus dem Schwedenshop mitnehmen. Dieser wird zu Hause noch richtig genial aufpimpt.

Und wenn ihr schon einmal im Schwedenshop seid, nehmt für den Nachmittagskaffee direkt einige der beliebten Leckereien wie Chokladbollar, Punschrullar oder Haferkekse mit. Für die Kleinen gibt es Marshmallow-Tannenbäume. Und zur Weihnachtszeit auch leckere Weihnachtsschokolade, Schokotoffees und Pfefferkuchen.

Extra Tipp: Du hast keinen passenden Tortenständer? Macht nichts! Ich verwende (wie auch hier zu sehen) eine Tasse und einen normalen Kuchen- bzw. Essteller. Ihr könnt beides mit etwas Klebeknete verbinden – oder besonders vorsichtig sein. Als Gastgeber serviert ihr den Kuchen ohnehin. Dann geht auch nichts schief!

Winter Wonderland: Schoko-Winterwald-Kuchen

Tipp: Die Marzipan-Bäume könnt ihr ein bis zwei Tage, bevor ihr sie benötigt, herstellen. Sie müssen nur bis dahin in einer luftdicht verschlossenen Dose kühl (nicht im Kühlschrank für so lange Zeit) aufbewahrt werden!

Zutaten
1 Schokoladenkuchen, gefroren (der Kuchen ist klein, aber sehr mächtig. Daher braucht ihr keine Sorge haben, dass er nicht ausreicht!)
200 ml Sahne
200 g Mascarpone
2 TL San-apart (in der Backwarenabteilung)
1 Packung Marzipan
etwas Vanille oder Orangenaroma
Lebensmittelfarbe, Grüntöne
Puderzucker
2 Haferkekse

1. Den Schokoladenkuchen bereits am Morgen aus dem Gefriergerät holen. Aus der Verpackungen nehmen und auf einen Servierteller legen. Das Ganze sollte um 180 Grad gedreht geschehen, also dass oben nun unten ist!

2. Das Aroma in das Marzipan einarbeiten. Danach in 2 bis 3 Portionen teilen und diese mit grüner Lebensmittelfarbe in unterschiedlichen Tönen einfärben (nehmt hierbei Einweghandschuhe). Dabei gut 3 bis 4 EL Puderzucker unterarbeiten. Unterschiedlich große Kegel formen. Mit einer Schere ringsherum Tannenbaumäste einschneiden. Übt vielleicht an einem größeren Baum – wenn es nicht auf Anhieb das gewünschte Ergebnis wird, könnt ihr den Baum einfach neu formen und von vorne beginnen. Die Bäume bis zum Servieren in eine luftdicht verschlossene Dose im Kühlschrank aufbewahren.

3. Kurz bevor die Gäste kommen, die Sahne mit dem Mascarpone und dem San-apart steif schlagen. Zwei Haferkekse mit etwas Creme aufeinander „kleben“. Diese als „Berg“ etwas nach hinten versetzt auf den Schokoladenkuchen kleben und die gesamte Creme auf dem Kuchen als Schneelandschaft verstreichen.

4. Die Bäume auf dem Kuchen platzieren und mit gesiebtem Puderzucker beschneien lassen.

Zum Nachmittagskaffee – oder zusätzlich zum Dessert – schmecken die bunten Leckereien aus dem Schwedenshop. Für einen schön gedeckten Tisch und ebenso schöne Weihnachtsdekorationen hat IKEA natürlich alles was das Herz begehrt.

Weitere Ideen rund um den Wiehnachtsabend findest du übrigens hier.

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Gewinne eins von zehn Küchensets

Hast du auch direkt Lust bekommen, deine Liebsten mit einem Weihnachtsessen zu verwöhnen? Mit diesen Helfern wird es noch einfacher: Wir verlosen insgesamt zehn Sets bestehend aus dem VINTERFEST Tablett, VINTERFEST Geschirrtuch und einer VINTERFEST Dose sowie leckeren Weihnachts-Knabbereien. Schreib uns einfach in einem Kommentar, welches Gericht für dich auf der Weihnachtstafel nicht fehlen darf. Das Gewinnspiel endet am 20. Dezember 2019 um 23:59 Uhr. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen Blog-Gewinnspiel

Mitmachen kann jeder. Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten teilnehmen. Nur Einträge, die vor dem Teilnahmeschluss abgegeben werden, werden berücksichtigt. IKEA übernimmt keine Verantwortung für fehlende, verspätete oder an falscher Stelle abgegebene Einträge. Ein Eintrag wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse angegeben wurde. Eine Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird per Zufallsauswahl bestimmt und unter der angegebenen E-Mail-Adresse informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Preise können nicht bar ausgezahlt werden. Kommentare ganz ohne Namen werden nicht mitgezählt. Das Gewinnspiel gilt nur für User aus Deutschland.