IKEA verzichtet auf staatliche Entgeltersatzleistungen für Mitarbeitende in der Corona-Krise

Bei IKEA setzen wir uns für Gleichberechtigung ein – nicht nur am Weltfrauentag.

IKEA wird weltweit keine staatlichen Entgeltersatzleistungen in Verbindung mit COVID-19 für Mitarbeitende in Anspruch nehmen. Diese Entscheidung gilt auch für IKEA Deutschland. Das bedeutet, dass wir keinerlei Staatshilfen für Kurzarbeit oder Verdienstausfall wegen vorübergehender Quarantäne-Maßnahmen oder Kinderbetreuung beantragen werden.

Auch wenn noch viele Herausforderungen vor uns liegen, sind wir davon überzeugt, dass wir unseren Geschäftsbetrieb zum jetzigen Zeitpunkt ohne staatliche Entgeltersatzleistungen gewährleisten können.
Wir gewährleisten außerdem, dass alle Mitarbeitenden, die von Kurzarbeit betroffen waren, 100 Prozent ihres vertraglich zugesicherten Gehalts erhalten.

Ikea Dennis Balslev 02 Dennis Balslev, CEO von IKEA Deutschland, hält den Verzicht für eine große Hilfe für die Gemeinschaft.

Zum Hintergrund:

Während der akuten Phase der Corona-Krise hat IKEA Deutschland vorübergehend alle 53 Einrichtungshäuser geschlossen. In dieser Phase haben wir uns dazu entschieden, bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit für einen Teil unserer Mitarbeitenden anzuzeigen. Diese Anzeige haben wir nun zurückgezogen, ein entsprechender Erstattungsantrag wird nicht eingereicht.

Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand wissen, wie lange diese Situation andauern oder wo sie uns hinführen würde. Ziel war und ist es, so viele Arbeitsplätze für so viele Menschen für so lange wie möglich zu erhalten. Wir sind uns sicher, dass die Entscheidung verantwortungsvoll und richtig war – sowohl um Jobs als auch das Geschäft zu sichern. Bereits während der Schließung konnten wir durch einen verstärkten Fokus auf Click&Collect, Click&Deliver und Remote Planning einen Teil unserer Umsatzeinbrüche kompensieren. Mittlerweile sind alle 53 Stores wieder für Besucher und Kunden geöffnet, und wir verzeichnen derzeit eine gute Umsatzentwicklung. Wir möchten auch in Zukunft unserer Verantwortung als großer Einzelhändler gerecht werden und den Gemeinden ein guter Partner sein, damit wir gemeinsam gestärkt aus der Krise hervorgehen.