Mehr Nachhaltigkeit: IKEA senkt die CO2-Bilanz

Das Geschäftsjahr 2019 markiert für IKEA eine wichtige Trendwende: Die Klimabilanz der IKEA Wertschöpfungskette fällt geringer aus, während das Geschäft gleichzeitig weiter wächst. So konnte die Klimabilanz auf das Niveau vom Geschäftsjahr 16 gesenkt werden.

Ikea Sustainability Report 19 03 Eine Trendwende wurde vergangenes Jahr erreicht. Nun arbeiten wir daran, die Ziele für 2030 zu erreichen.

Heute erscheint der IKEA Nachhaltigkeitsbericht des Geschäftsjahrs 19. In ihm werden die Fortschritte in der gesamten IKEA Wertschöpfungskette und im IKEA Einzelhandelsgeschäft dokumentiert. Er beschreibt, wie IKEA globale Herausforderungen wie den Klimawandel, Nachhaltigkeit, nicht nachhaltigen Konsum und Ungleichheiten angeht.

„Wir wollen mehr Menschen dazu inspirieren und es ihnen auch ermöglichen, gesünder und nachhaltiger zu leben. Gleichzeitig möchten wir positive Auswirkungen auf die Menschen, die Gesellschaft und den Planeten haben. Das Geschäftsjahr 19 stellt dabei einen wichtigen Meilenstein dar, da dies das erste Jahr ist, in dem wir trotz stetigen Wachstums unsere Klimabilanz senken konnten. Das Umsatzwachstum liegt bei 6,5 Prozent, gleichzeitig konnten wir unserer Klimabilanz um 4,3 Prozent in absoluten Zahlen senken. Das sind gute Nachrichten, besonders weil wir wissen, dass wir noch so viel mehr leisten müssen, um unsere Verpflichtungen für 2030 zu erreichen“, erklärt Lena Pripp-Kovac, Chief Sustainability Officer der Inter IKEA Gruppe.

Ikea Sustainability Report 19 07 Wir setzen vermehrt auf eine nachhaltige Produktion unserer Produkte. Ikea Sustainability Report 19 05 MUSSELBLOMMA: Eine Kollektion, die aus dem Plastikmüll der Weltmeere entstand. Ikea Sustainability Report 19 04 Photovoltaik ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Stromrechnung.

Zu den Nachhaltigkeit-Höhepunkten aus dem Geschäftsjahr 2019 gehören:

• Die Trendwende ist geschafft: Das Geschäftsjahr 19 war das erste Jahr, in dem die CO2-Bilanz gesenkt werden konnte, obwohl das Geschäft weiter wächst. Der Umsatz im Einzelhandel lag bei 6,5 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 18, gleichzeitig sank die Klimabilanz der Wertschöpfungskette um 4,3 Prozent in absoluten Zahlen und fiel damit auf das Niveau vom Geschäftsjahr 16. Dies wurde durch den verstärkten Einsatz von erneuerbarer Energie bei der Herstellung von IKEA Produkten begünstigt. Hinzukommt eine erheblich größere Energieeffizienz des Beleuchtungs- und Elektrogerätesortiments.

• 91 Prozent (84 Prozent im Geschäftsjahr 18) des gesamten Holzes, das für IKEA Produkte verwendet wird, stammt nun aus nachhaltigeren Quellen – d. h. FSC-(Forest Stewardship Council)-zertifiziertes oder recyceltes Holz.

• In vier Ländern wurde das Angebot von Leihmöbeln getestet.

• IKEA verwendet mehr recycelte Materialien: 59 Prozent des Polyesters in Textilprodukten sind recycelt, Ziel sind 100 Prozent bis Ende 2020.

• Es sind Kollektionen entstanden, für die Plastikmüll aus den Weltmeeren eingesetzt wird (MUSSELBLOMMA) und die zur Reduzierung der Luftverschmutzung beitragen (FÖRÄNDRING).

• Wir sorgen auf sieben Einzelhandelsmärkten – auch in Deutschland – dafür, dass erneuerbare Energie für mehr Menschen erschwinglich wird, indem wir zusammen mit Partnern Photovoltaik-Anlagen anbieten.

• Wir testen nachhaltigen Bio-Treibstoff für Containerschiffe, die IKEA Produkte transportieren. Dies erfolgt in einer Kooperation mit vielen Partnern.

• Mehr Lebensmittel auf Pflanzenbasis – eine Version des klassischen IKEA Fleischbällchens, das aus einer alternativen Proteinquelle auf Pflanzenbasis besteht, wird im August 2020 eingeführt.

• Es gibt einen aktualisierten Verhaltenskodex (IWAY) für Lieferanten, um sicherzustellen, dass die Lieferanten die IKEA Anforderungen einhalten oder sogar übertreffen.

• Wir unterstützen Sozialunternehmerprogramme, die darauf abzielen, Menschen in benachteiligten Regionen zu wirtschaftlicher Eigenständigkeit zu verhelfen.

• Ab Januar 2020 gibt es keine Einweg-Einrichtungsprodukte aus Kunststoff mehr im IKEA Sortiment.

Ikea Nachhaltigkeitsreport 2019 Die „Zweite Chance" ermöglicht den Wiederverkauf von Möbeln.

„Das Wichtigste ist aber, dass wir gemeinsam Maßnahmen ergreifen“

IKEA hat beschlossen, weitere 200 Millionen Euro zu investieren, um das Ziel, klimapositiv zu werden, weiter voran zu treiben: „IKEA hat sich dazu verpflichtet, etwas Positives zu bewirken. Um die Maßnahmen noch weiter zu fördern, haben wir beschlossen, 100 Millionen Euro bei unseren direkten Lieferanten in erneuerbare Energie zu investieren und zusätzlich weitere 100 Millionen Euro in Maßnahmen, um durch bessere Forstwirtschaft CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen. Das Wichtigste ist aber, dass wir gemeinsam Maßnahmen ergreifen. Dies ist der einzige Schritt, der es ermöglicht, die wirklich großen Veränderungen zu bewirken, die notwendig sind“, sagt Torbjörn Lööf, Geschäftsführer der IKEA Gruppe.


Dies sind die Höhepunkte, die IKEA Deutschland im Geschäftsjahr 19 erreichen konnte:

Zweite Chance: in allen IKEA Einrichtungshäusern kaufen wir Möbel zurück, um sie anschließend in der Fundgrube wiederzuverkaufen. Sie ist damit Teil der Kreislaufwirtschaft.

• Aufgrund der neuen Nachhaltigkeitskommunikation in unseren Einrichtungshäusern, die es den Kunden erleichtert, besonders nachhaltige Produkte schnell zu erkennen, konnten wir den Verkauf unsere Nachhaltigkeitsprodukte deutlich steigern.

• Durch die konsequente Umsetzung gezielter Maßnahmen konnten wir Lebensmittelabfälle im Schnitt um 37 Prozent reduziert.

Weitere Beispiele für unsere Fortschritte finden sich im IKEA Sustainability Report Geschäftsjahr 19. Der Bericht zeigt die Fortschritte in der gesamten IKEA Wertschöpfungskette, inklusive der Inter IKEA Gruppe, der Franchise-Nehmer und Lieferanten. Das Geschäftsjahr 2019 umfasst den Zeitraum vom 1. September 2018 bis 31. August 2019.

Wusstest du, dass auch jeder zu Hause dabei helfen kann, die Welt zu verbesssern? Hier findest du unsere Tipps für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Alltag!