Back to School: Die perfekte Lunchbox

Die Abwechslung macht’s: Bunte Zutaten verwandeln jedes Schulbrot zu einem besonderen Snack. © Ola Mishchenko/Unsplash

Pünktlich zum Schulstart ist auch die Kreativität der Eltern gefragt – denn nun wird das Pausenbrot wieder zum (Konflikt-)Thema in Familien. Die Kids sattzubekommen und dabei für Abwechslung zu sorgen, kann manchmal zu einer kleinen Herausforderung werden. Doch mit etwas Inspiration wird’s bunt und lecker – denn Käsebrot war gestern. Und weil Kinder oft ziemlich wählerische Esser*innen sind, spielt natürlich auch die Optik eine große Rolle. Jetzt sorgen kreativ zusammengestellte Lunchboxen dafür, dass sich die Kleinen gleich doppelt auf die Pause freuen.

In der Wachstumsphase ist eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig. Beim Spielen, Toben und Lernen verbrennen Kinder reichlich Kalorien – da muss Nachschub her. Gesundes Essen sorgt dabei nicht nur für die nötige Energie, sondern auch für eine gute Entwicklung, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit – außerdem unterstützen die vollwertigen Pausensnacks auch das Immunsystem.

Ikea Lunchbox 01 Nüsse liefern den nötigen Energieschub und beinhalten gesunde Fette. © Juan-Jose Valencia-Antia/Unsplash

Bei der Lunchbox beachten: Ernährungsampel für eine ausgewogene Auswahl

Doch wie genau geht ausgewogen und vollwertig? Da unterscheidet sich der Speiseplan kaum von dem der Erwachsenen. Die deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin schlägt eine Ernährungsampel vor, die beim Zusammenstellen der Lunchbox hilft:

· Grün“ sind demnach kalorienfreie oder -arme Getränke und pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Getreideerzeugnisse und Kartoffeln. Diese dürfen jederzeit und bedenkenlos gegessen werden – lediglich beim Obst sollten sich die Kinder etwas zurückhalten, da es viel Zucker enthalten kann.

· In der gelben Kategorie finden sich tierische Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte, Fleisch, Wurst, Eier und Fisch. Diese sollten in begrenzten Mengen auf dem Tisch (oder in der Lunchbox) landen.

· Die rote Kategorie umfasst Fett- und zuckerhaltige Lebensmittel wie Speisefette, Süßigkeiten, Limos und Knabberzeug. Diese kommen nur sparsam und in Ausnahmefällen auf den Speiseplan.

Ikea Lunchbox 05 Aufgetischt: Egal ob Vollkornbrot, Wraps oder Salat – so schmeckt der Schulstart.

Sandwich, Wrap oder Salat – so sehen Sattmacher für die Schule aus

Wahre Sattmacher sind oft ein Mix aus der grünen und der gelben Kategorie. Verschiedene Brotsorten sorgen für Abwechslung bei den Sandwiches: Lecker belegen lassen sich Mehrkornbrötchen, Fladen- oder Knäckebrot, aber auch Dinkeltoast. Unerwartete Formen sorgen für ein Lächeln in der Pause: Mit größeren Plätzchenformen ausgestochen, werden Brotscheiben zu lustigen Tieren oder Sternen. Aber auch kleine Sandwiches, die auf Holzspießchen fixiert werden, sorgen für Vielfalt.

Ikea Lunchbox 11 In praktischen Lunchboxen mit vielen Fächern bleibt alles an seinem Platz.

Auch Wraps lassen sich vielfältig für die Lunchbox belegen, zum Beispiel mit Frischkäse, Gemüsebrotaufstrich oder Pesto, Salatblättern, einer mageren Wurst oder einem milden Käse. Frisches, dünn geschnittenes Gemüse hält die Wraps ebenfalls gut zusammen. Für eine Extraportion (verstecktes) Gemüse sorgen Gemüsewaffeln z. B. mit geriebener Zucchini im Teig. In jedem Fall gilt: Die Vollkornvariante liefert mehr Nährstoffe und hält länger satt als Weißbrot. Doch es muss nicht immer ein Sandwich sein: Frischer Nudel- oder Couscous-Salat oder auch Gemüsereis lassen sich in der Pause ebenfalls gut verputzen und liefern jede Menge Energie.

Dips, Cracker und Nüsse – gute Snacks für die Pause

Als gesunde, kleine Snacks für zwischendurch eignen sich buntes Gemüse und Obst. Mit einem leckeren Dip werden Gemüsesticks noch beliebter – Hummus oder vegetarische Aufstriche verleihen eine Extraportion Geschmack und obendrein macht das Dippen einfach Spaß. Kleines Gemüse wie Snackpaprika oder Kirschtomaten sind eine Alternative zu den Sticks und sparen den Eltern die Zubereitungszeit am Morgen. Auch Käsewürfel eignen sich perfekt zum Snacken und dürfen in Maßen in die Lunchbox wandern.

Übrigens: Bei Obst und Gemüse lohnt sich ein Blick in den Saison-Kalender, denn zur „richtigen“ Zeit sind die Lebensmittel besonders aromatisch und nachhaltig. Nüsse oder Studentenfutter und Vollkorncracker sorgen zusätzlich für knusprige Abwechslung. In Lunchboxen mit mehreren Fächern bleibt alles gut sortiert und trockene Snacks weichen nicht auf – egal wie wild auf dem Weg zur Schule getobt und gehüpft wird.

Ikea Lunchbox 02 Für Zwischendurch: Blaubeeren ersetzen Bonbons. © Libby Penner/Unspalsh

Süßes macht den Unterschied in der Lunchbox

Die meisten Kinder lieben Süßes. Damit sie am Schulkiosk nicht zu verarbeiteten Zuckerbomben greifen, lohnt es, Alternativen anzubieten. Allen voran sind frisches Obst und Beeren die beste Wahl, ganz egal, ob Trauben, Heidelbeeren, Babybananen oder Apfelspalten – diese Snacks stecken voller Vitamine. Selbstgemachte süße Snacks in kleinen Mengen sind gesünder und mindestens genauso lecker. Außerdem können die Kinder in den Herstellungsprozess eingebunden werden.

Gesunde Alternativen sind selbstgebackene Haferkekse mit Obst, Apfel-Muffins oder selbstgemachte Müsli-Riegel. Energy-Balls aus Nüssen oder Datteln können ebenfalls vorproduziert werden und sind immer griffbereit, wenn es ans Packen der Lunchboxen geht. Der Vorteil bei diesen Süßigkeiten ist, dass der Zuckergehalt individuell reguliert werden kann und sonst nur gute, natürliche Zutaten hineinwandern. Zudem wird jede Menge Müll eingespart, denn diese Leckereien sind nicht einzeln in Plastik verpackt – stattdessen werden sie in kleinen, wiederverwendbaren Dosen sicher transportiert.

Ikea Lunchbox 10 Eine wasserdichte Provianttasche sorgt für trockene Hefte – auch wenn mal etwas danebengeht.

Die richtigen Getränke dürfen in der Schule nicht fehlen

Mindestens genauso wichtig wie ein gesunder Snack ist es, ausreichend zu trinken. Mit einer nachfüllbaren Flasche sind die Kinder bestens versorgt, denn Wasser ist das gesündeste Getränk. Eine gute Alternative sind ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Trinkflaschen mit einem Einsatz können zudem mit Obst bestückt werden, das dem Wasser Geschmack verleiht.

Tipp: Plant doch mal zusammen mit den Kindern leckere Mahlzeiten für die Woche, so landet auch sicher nichts in der Lunchbox, das unangetastet zurückkommt. Das macht die Kinder nicht nur satt und glücklich, sondern wirkt auch der Lebensmittelverschwendung entgegen.

Ist die Lunchbox zusammengestellt und die Flasche gefüllt, so wandert alles am besten in eine wasserdichte Provianttasche. Denn seien wir ehrlich, kleine Pannen gehören zum Leben dazu – und so bleiben die Hefte trocken ;-)

Ihr sucht eine Beschäftigung für verregnete Herbsttage? Wir haben tolle Basteltipps mit Verpackungsmaterial für Klein und Groß!